03.02.2018 / Medien / / ,

Markus Hungerbühlers Vision für Zürich auf Tsüri.ch

«Die Stadt der Chancen»

Meine Vision für Zürich? Eine Stadt, in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf für alle Familienformen – für traditionelle, Patchwork-, Regenbogen- und Einelternfamilien – Realität wird. Deshalb unterstütze ich auch die Einführung von Tagesschulen, weil es diese Form der Bildungsinstitution braucht.

Eine Stadt, in der Chancengleichheit in Bildung und Betreuung, ob in der Volksschule oder in privaten Institutionen, selbstverständlich ist. Denn alle sollen von gleichen Voraussetzungen profitieren können.

Eine Stadt, die bezahlbare Wohnungen für alle, die eine solche benötigen, bietet und in der gleich lange Spiesse für alle Wohnbauträger herrschen.

Eine Stadt, in welcher der öffentliche Verkehr, der Fussgänger- und Veloverkehr sowie der motorisierte Individualverkehr fliesst und sicher ist.

Eine Stadt, in der für alle das gleiche Recht gilt, und zwar ohne Ausnahme. Auch Hausbesetzer, Chaoten und Hooligans haben sich an die Gesetze zu halten. Recht und Ordnung gilt für mich, für Dich, für alle. Rechtsfreie Räume dürfen nicht geduldet werden.

Eine Stadt, die wettbewerbsfähiges Gewerbe erhält, indem zum Beispiel überflüssige Bürokratie abgeschafft und Vorschriften für die Betriebe vereinfacht werden.

Zürich ist wunderbar und lebenswert, trotzdem könnte einiges besser laufen in unserer Stadt: Die stadträtliche Finanzpolitik – besser gesagt: Ausgabenpolitik –, der Umgang mit den schweizweit bekannt gewordenen Gammelhäusern und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern oder die fehlende Vision für die Stadtspitäler. Hier will ich ebenfalls ansetzen, weil es Handlungsbedarf gibt. Dabei politisiere ich aber nicht mit dem Blick in den Rückspiegel, sondern zukunftsgerichtet.

Quelle: tsüri.ch | Text: Markus Hungerbühler