16.02.2018 / Medien / / , ,

Markus Hungerbühler in „Zürcher Wirtschaft“

Markus Hungerbühler steht Red und Antwort in der Februrarausgabe der Mitgliederzeitung des KMU- und Gewerbeverbands des Kantons Zürich (KGV).Was würden Sie als Stadtrat persönlich als Erstes anpacken?

Die unverzügliche Räumung aller besetzten städtischen Liegenschaften und auch der besetzten Liegenschaften, die privaten Besitzern gehören, sofern diese das fordern. Recht und Ordnung sollen ohne Ausnahme durchgesetzt werden und sind für alle gültig. Das Eigentumsrecht soll
wieder umfassend geschützt werden.

Rund 70 Prozent der Stadtzürcher besitzen kein Auto mehr. Demgegenüber stehen viele Gewerbler und Auswärtige, die mit dem Auto pendeln und täglich im Stau stehen. Was ist Ihr Rezept?

Nein zur weiteren Ideologisierung vonVerkehrsfragen: Es braucht Platz für alleVerkehrsträger, gleichgültig ob Fussgänger,Velofahrer, Autofahrer oder Benützer des ÖV. Der weitere Abbau von Halteverboten und von Parkplätzen ist zu beenden; ebenso die Bevorzugung von Velowegen
auf Kosten des MIV.

«Top5» will Gewerbe und Industrie unterstützen. Was fehlt dem Gewerbe- und Industriestandort Zürich heute und wo setzen Sie an?

Es gibt zu viel Regulierungen bei uns; Unnötiges soll abgeschafft werden: Denken Sie an all dieVorschriften bei den sogenannten Passantenstoppern oder aber in der Boulevard-Zone: Ist dort das Stuhlbein fünf Zentimeter ausserhalb der erlaubten Zone, dann gibt es eine Busse. Unbedingt sind auch mehr Umschlagplätze fürs Gewerbe in der Innenstadt zu schaffen, und es sollen keine weiteren Halteverbotszonen errichtet werden. DieseMassnahmen entlasten das Gewerbe konkret.

60 Prozent derWiener leben in staatlich subventionierten Wohnungen. Auch das Bündnis «Top5» fordert mehr und günstigeWohnungen. Warum?

MehrWohnungen und auch preisgünstige Wohnungen für weniger gut Verdienende sind wichtig.Wer ein bescheidenes Einkommen hat und wenig verdient, soll auch eine menschenwürdige Bleibe erhalten. Es sollen die Menschen in diesen Wohnungen bleiben, die vergünstigte Wohnungen nötig haben.

Als Aussenstehender hat man das Gefühl,um die Zürcher Wahlen ist es derzeit sehr ruhig.Wie beurteilen Sie den Wahlkampf?

DerWahlkampf ist seit Ende Januar in der heissen Phase angelangt. Als «Direktbetroffener» habe ich nicht das Gefühl, dass derWahlkampf besonders ruhig ist. Ich selber bin bereits seit dem 4. September 2017 praktisch jeden Morgen unter der Woche mit Supportern auf der Strasse an
wechselnden Orten,um Wahlkampf zu betreiben und mit der Bevölkerung in Gesprächen in Kontakt zu treten.

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Quelle: kgv.ch