15.02.2018 / Medien / / ,

Markus Hungerbühler in der Wahlbeilage des Lokalinfo

Fragen und Antworten.

Warum wollen Sie in den Stadtrat rsp. im Stadtrat bleiben?
Ich will tatkräftig mithelfen, die Lebensqualität in der Stadt Zürich zu sichern und zu erhöhen. Zürich ist eine lebenswerte Stadt. Das soll so bleiben. Als CVP-Vertreter kann ich dazu konstruktiv und lösungsorientiert meinen Beitrag leisten.
Was ist das wichtigste Problem, das Zürich lösen muss?
Die Spitalstrategie des Stadtrates ist gescheitert. Die Stadtspitäler Triemli und Waid müssen von den Defiziten befreit werden. Ausserdem sind Synergien zu nutzen und Kosteneinsparungen zu realisieren.
Wie würden Sie den Individualverkehr in der Stadt verflüssigen?
Tempo-30-Zonen in den Quartieren sind richtig. Hingegen braucht es Tempo-30-Zonen nicht auf Hauptverkehrsachsen. Sie behindern den ÖV und sind rein ideologisch begründet.
Soll die Stadt Zürich ihr Gewerbe besser unterstützen? Wie? Oder wieso nicht?
Ja. Ein florierendes Gewerbe garantiert lebendige Quartiere. Die Stadt soll dem Gewerbe Freiheiten und Räume lassen, statt es mit Kontrollen und Bussen zu disziplinieren versuchen.
Steuern: In welchen Bereichen soll die Stadt ihre Ausgaben senken?
Die Stadt Zürich verzeichnet rekordhohe Einnahmen bei den Steuern. Dennoch steigen die Ausgaben stetig. Eine Auslegeordnung und Aufgabenüberprüfung soll zeigen, wo Sparpotenzial vorhanden ist. Denn es gilt auf schlechtere Zeiten vorbereitet zu sein.
Wo müsste die Stadt Zürich in Zukunft mehr als heute investieren?
Die Stadt Zürich muss vor allem in die Pflege ihrer Bewohnerinnen und Bewohner investieren. Deshalb ist eine moderate Steuersenkung angesichts der rekordhohen Einnahmen in naher Zukunft angezeigt.
Braucht Zürich mehr günstigen Wohnraum?
Ja. Allerdings sollen jene Bewohnerinnen und Bewohner diesen erhalten, welche ihn auch wirklich benötigen. Sozial Schwächere sollen nicht auf der Strecke bleiben. Die zurzeit vorherrschende Klientelpolitik der rot-grün-alternativen Stadtregierung ist zu beenden.
Braucht Zürich ein Netz von Velo-Autobahnen?
Velowege sind auszubauen, dort wo es Sinn macht und notwendig ist. Dafür setze ich mich ein. Der Platz in der Stadt ist jedoch begrenzt; kein Verkehrsträger soll bevorzugt werden, und alle Verkehrsteilnehmer sollen sich sicher fühlen.
Quelle: lokalinfo.ch Ausgaben vom 1. und 15. Februar 2018